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Handschlag nach einer Verhandlung

Verhandlung & Preisdurchsetzung

Verhandlungstraining für den Vertrieb – Preise durchsetzen, Mehrwerte statt Rabatte verhandeln

Jahre Erfahrung
20+
Jahre Erfahrung
Trainings pro Jahr
170+
Trainings pro Jahr
Leistungsbereiche
7
Leistungsbereiche
Gründer, ein Team
3
Gründer, ein Team
  • Mindset
  • Methodik
  • Abschluss
  • Führung
  • Wachstum
  • Haltung
  • Transfer

Ausgangslage

Kennen Sie das?

Typische Ausgangslagen aus der Praxis – und warum ein Standardseminar hier selten weiterhilft.
  1. 01

    Rabatte werden zur Gewohnheit

    Ein Kunde verweist auf den Wettbewerb, und der Nachlass ist schneller zugesagt als geplant. Der Einkauf lernt daraus, dass Druck wirkt – und setzt ihn im nächsten Gespräch früher ein. Die Marge sinkt Auftrag für Auftrag, oft ohne dass es in einer einzelnen Verhandlung auffällt. Im Verhandlungstraining legt Ihr Team vorab fest, welche Zugeständnisse möglich sind und welche Gegenleistung es dafür verlangt.

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  2. 02

    Preisanpassungen werden aufgeschoben oder halbherzig vertreten

    Die eigenen Kosten sind gestiegen, doch die Preisanpassung kommt per Rundschreiben – oder gar nicht, weil niemand den Konflikt mit wichtigen Kunden riskieren will. Die Folge: Die Erhöhung kommt nur teilweise an, und große Kunden verhandeln einzeln nach. Mit klarer Argumentation und einem Plan für jeden Schlüsselkunden wird die Preisrunde zu einem geführten Prozess.

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  3. 03

    Der Einkauf ist besser vorbereitet als der Vertrieb

    Professionelle Einkäufer verhandeln täglich, kennen Vergleichsangebote und setzen Taktiken bewusst ein. Vertriebsmitarbeitende verhandeln dagegen oft nebenbei und reagieren, statt das Gespräch zu führen. Wer die gängigen Einkäufertaktiken kennt und den eigenen Verhandlungskorridor festgelegt hat, bleibt auch unter Druck bei der eigenen Linie. Im Training wechselt Ihr Team deshalb auch die Perspektive und verhandelt selbst einmal als Einkauf.

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  4. 04

    Seminarwissen verpufft im Alltag

    Ein Seminar voller Rollenspiele mit erfundenen Fällen, ein Fotoprotokoll – und in der nächsten echten Verhandlung gilt wieder das alte Muster. Solche Trainingsfeuerwerke kosten Zeit und Budget, verändern aber kaum, wie verhandelt wird. Mindshifter arbeitet deshalb mit Ihren realen Verhandlungen und begleitet den Transfer in den Alltag.

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Inhalte & Methoden

Verhandlungstraining: Inhalte und Methoden

Die Inhalte jedes Verhandlungstrainings stellt Mindshifter nach einer Bedarfsanalyse zusammen – je nachdem, ob Ihr Team vor einer Preisrunde steht, Rahmenverträge verhandelt oder sich in Ausschreibungen behaupten muss. Methodisch wechseln sich kurze Impulse, Übungsverhandlungen mit steigendem Schwierigkeitsgrad und strukturiertes Feedback ab. Diese Themen bilden den Kern:
  1. Mindset: Haltung vor Technik

    Wer den eigenen Preis innerlich für zu hoch hält, verhandelt defensiv – egal, wie gut die Technik ist. Das Verhandlungstraining beginnt deshalb bei der Haltung: Welchen Wert liefert Ihr Angebot, und warum ist eine Preisanpassung legitim? Teilnehmende klären, welche Überzeugungen sie in Preisgespräche mitbringen, und ersetzen Rechtfertigung durch Klarheit. Veränderung beginnt im Kopf – auch am Verhandlungstisch.

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  2. Verhandlungsziele und Verhandlungskorridor

    Vor jeder Verhandlung stehen drei Werte fest: der Einstieg, das Ziel und der Punkt, an dem Ihr Team aussteigt. Dieser Verhandlungskorridor gibt Sicherheit und schützt vor spontanen Zugeständnissen. Ein bewusst gesetzter erster Wert wirkt zudem als Anker für das gesamte Gespräch.

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  3. Interessen statt Positionen

    „Da müssen Sie beim Preis noch etwas tun“ ist eine Position. Dahinter stehen Interessen: ein Budgetziel, Planungssicherheit, der Druck, intern ein Ergebnis vorzuweisen. Mit gezielten Fragen legt Ihr Team diese Interessen offen und findet Lösungen, die nicht nur über den Preis laufen. Das Prinzip stammt aus dem Harvard-Konzept und lässt sich direkt auf Preisgespräche im Vertrieb übertragen.

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  4. Verhandlungsmacht und Abhängigkeiten

    Verhandlungsmacht entsteht aus Alternativen. Ihr Team analysiert, welche Optionen der Kunde tatsächlich hat, was ihn ein Lieferantenwechsel kosten würde und wie stark die eigene Abhängigkeit vom Auftrag ist. Auch Know-how, Lieferfähigkeit und eingespielte Abläufe beim Kunden gehören zur eigenen Verhandlungsposition und werden im Gespräch gezielt eingebracht. Wer die eigene beste Alternative zur Einigung kennt, verhandelt ruhiger und klarer.

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  5. Einkäufertaktiken und Ansprechpartner-Ebenen

    Wettbewerbsdruck, Salamitaktik, Zeitdruck oder der Verweis auf die Geschäftsführung: Einkäufertaktiken folgen wiederkehrenden Mustern. Teilnehmende lernen, diese Muster zu erkennen, ruhig zu benennen und darauf zu antworten. Dazu gehört, mit Einkauf, Fachabteilung und Geschäftsführung jeweils anders zu verhandeln und unterschiedliche Persönlichkeitstypen richtig einzuschätzen. Auch Ausschreibungen und Online-Auktionen sind Thema: wann sich die Teilnahme lohnt und wie Ihr Team trotz Preisfokus über Leistung und Gesamtkosten verhandelt.

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  6. Mehrwerte statt Rabatte

    Jedes Zugeständnis braucht eine Gegenleistung: längere Laufzeit, höhere Abnahmemenge, kürzeres Zahlungsziel, angepasster Serviceumfang. Ihr Team stellt dafür vorab eine Liste möglicher Tauschgüter zusammen – mit dem Wert, den sie für den Kunden und für Ihr Unternehmen haben. Mit Wenn-dann-Formulierungen bleibt der Preis stabil, während sich das Paket bewegt. So wird aus einem Rabattgespräch eine Verhandlung über den Wert Ihrer Leistung.

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  7. Abschlussstrategie und Verbindlichkeit

    Eine Einigung ist erst dann etwas wert, wenn sie verbindlich festgehalten ist. Ihr Team lernt, Ergebnisse zusammenzufassen, späte Nachforderungen abzugrenzen und Vereinbarungen schriftlich zu bestätigen. So entsteht ein Abschluss, auf den sich beide Seiten verlassen können – die Basis für eine Win-win-Beziehung über die einzelne Verhandlung hinaus.

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Formate

Formate, Dauer und Gruppengröße

  • Inhouse-Präsenz

    Dauer
    1–2 Tage
    Gruppe
    6–12 Teilnehmende
    Ort
    Bei Ihnen im Haus oder in einem Tagungsraum in Ihrer Nähe
  • Online live

    Dauer
    2–4 Module à 3 Stunden
    Gruppe
    6–10 Teilnehmende
    Ort
    Virtueller Trainingsraum mit Übungsverhandlungen in Kleingruppen
  • Hybrid

    Dauer
    1 Präsenztag plus 2–3 Online-Follow-ups
    Gruppe
    6–12 Teilnehmende
    Ort
    Präsenz bei Ihnen, Follow-ups per Video
  • Training on the Job

    Dauer
    1–2 Tage pro Person
    Gruppe
    Einzeln oder zu zweit
    Ort
    In Ihren realen Kunden- und Preisgesprächen
  • Workshop

    Dauer
    1 Tag
    Gruppe
    4–8 Personen aus Vertriebsleitung und Key Account Management
    Ort
    Bei Ihnen im Haus, zur Vorbereitung einer konkreten Preisrunde

Dauer, Gruppengröße und Ablauf stimmen wir im Erstgespräch auf Ihr Vorhaben ab.

Ablauf

So läuft die Zusammenarbeit ab

Vom ersten Gespräch bis zur Wirkung im Alltag. Mehr zu unserem Ansatz
  1. 1

    Bedarfsanalyse

    Anstehende Verhandlungen und Margenverluste analysieren.

  2. 2

    Customizing

    Übungsfälle mit Ihren Produkten und Einkäufern.

  3. 3

    Training

    Viele Übungsverhandlungen mit steigendem Gegenwind.

  4. 4

    Transfer & Messung

    Begleitung im Alltag, gemessen an Ihren Kennzahlen.

Für wen

Für wen sich das eignet

  • Außendienst und Account Management

    Für Mitarbeitende, die Preise, Konditionen und Preisanpassungen persönlich beim Kunden vertreten – im Termin vor Ort, am Telefon oder per Video.

  • Key Account Management

    Für Verantwortliche großer Kunden, die Jahresgespräche, Rahmenverträge und Ausschreibungen mit professionellen Einkaufsabteilungen verhandeln.

  • Vertriebsleitung und Geschäftsführung

    Für Führungskräfte, die bei Schlüsselkunden selbst mit am Tisch sitzen, Preisrunden planen und Verhandlungsspielräume für ihr Team festlegen.

  • Vertriebsinnendienst

    Für Teams, die Preisrückfragen, Rabattwünsche und Nachverhandlungen am Telefon abfangen und dabei die Linie des Außendienstes halten.

  • Projekt- und Angebotsvertrieb

    Für Teams, die komplexe Angebote verhandeln, bei denen auf Kundenseite Einkauf, Technik und Geschäftsführung gemeinsam entscheiden.

Branchen, mit denen wir arbeiten können

  • Industrie und Maschinenbau
  • Zulieferindustrie
  • Großhandel und Distribution
  • Logistik und Transport
  • Bau und Baustoffe
  • Konsumgüter und Lebensmittel
  • IT und Software
  • B2B-Dienstleistungen

FAQ

Häufige Fragen: Verhandlungstraining

Was kostet ein Verhandlungstraining?

Die Kosten eines Verhandlungstrainings hängen von Dauer, Teilnehmerzahl, Format und dem Aufwand für Vorbereitung und Customizing ab. Bei Präsenztrainings können Reisekosten hinzukommen. Weil jedes Training auf Ihre Fälle zugeschnitten wird, erhalten Sie nach dem Erstgespräch ein individuelles Angebot.

Wie lange dauert ein Verhandlungstraining?

Ein Verhandlungstraining in Präsenz dauert in der Regel 1–2 Tage. Online verteilt sich derselbe Inhalt meist auf 2–4 Module à 3 Stunden, was zwischen den Terminen Zeit für die Anwendung lässt. Für eine nachhaltige Wirkung empfiehlt Mindshifter, Follow-ups oder Training on the Job einzuplanen.

Ist ein Verhandlungstraining auch online möglich?

Ja, Mindshifter bietet Verhandlungstrainings auch live online an. Die Übungsverhandlungen laufen in virtuellen Kleingruppen, und weil viele Preisgespräche ohnehin per Video stattfinden, trainiert das Online-Format diese Situation direkt mit. Für intensive Rollenspiele mit größeren Gruppen ist Präsenz oft die bessere Wahl.

Was unterscheidet ein Verhandlungstraining von einem Training zur Preisverhandlung?

Ein Verhandlungstraining deckt die gesamte Verhandlung ab: Ziele, Verhandlungsmacht, Taktiken, Konditionen und Abschluss. Ein Training zur Preisverhandlung konzentriert sich auf einen Anlass – die Preisanpassung oder Preiserhöhung gegenüber bestehenden Kunden. Beides lässt sich kombinieren: erst die Grundlagen, dann die gezielte Vorbereitung der nächsten Preisrunde.

Arbeitet das Verhandlungstraining mit dem Harvard-Konzept?

Ja, zentrale Prinzipien des Harvard-Konzepts sind Teil des Verhandlungstrainings – vor allem, Interessen statt Positionen zu verhandeln und die eigene beste Alternative zur Einigung zu kennen. Ergänzt werden sie um Werkzeuge für Situationen, in denen Einkäufer bewusst auf Druck und Taktik setzen. Ihr Team lernt so, kooperativ zu verhandeln, ohne naiv zu sein.

Für wie viele Teilnehmende eignet sich ein Verhandlungstraining?

Als Richtwert gelten 6–12 Teilnehmende in Präsenz und 6–10 online, damit jede Person mehrfach selbst verhandeln kann. Größere Vertriebsteams teilt Mindshifter auf mehrere Gruppen auf. Für die Vorbereitung einzelner Schlüsselverhandlungen eignen sich ein Workshop im kleinen Kreis oder Training on the Job.

Wie bleibt das Verhandlungstraining im Alltag wirksam?

Im Alltag wirksam wird ein Verhandlungstraining, wenn das Gelernte zeitnah in echten Gesprächen angewendet wird. Mindshifter arbeitet deshalb mit Ihren realen Fällen, bereitet mit Ihrem Team konkrete anstehende Verhandlungen vor und begleitet auf Wunsch einzelne Gespräche als Training on the Job. Follow-ups zeigen, was funktioniert und wo nachgeschärft werden muss.

Gibt es das Verhandlungstraining auch als offenes Seminar?

Ja, als Teil der offenen Trainingsreihe „Bewusst verkaufen“: Die Advanced Class und die Master Class behandeln Preisverhandlung, Preisdurchsetzung und den Umgang mit Einkäufertaktiken. Die Termine 2027 werden in Kürze veröffentlicht. Für ganze Vertriebsteams ist ein Inhouse-Training meist sinnvoller, weil es mit Ihren eigenen Fällen arbeitet.

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